Kreuzbruchfalz: acht Seiten aus einem Bogen
Beim Kreuzbruchfalz, auch Zweibruch-Kreuzfalz genannt, wird der Bogen zweimal gefalzt, und zwar über Kreuz: einmal längs, einmal quer. Aus einem großen Blatt entsteht so ein handliches Faltblatt mit acht Seiten, das sich beim Öffnen auf die volle Fläche entfaltet.
Wofür sich der Kreuzbruchfalz eignet
Immer dann, wenn eine große zusammenhängende Fläche gebraucht wird: Stadtpläne, Anfahrtsskizzen, Geländekarten, Festivalpläne oder Übersichtsgrafiken. Der Leser klappt das Blatt auf und sieht das ganze Motiv, kann es danach aber wieder auf Taschenformat zusammenlegen.
Formate
Beliebt ist DIN A2 als offenes Format, gefalzt auf DIN A5. Ebenso möglich sind DIN A3 auf DIN A6 oder DIN A1 auf DIN A4. Je größer der Ausgangsbogen, desto wichtiger ist ein dünneres Papier, damit das Faltblatt flach zusammenliegt.
Was Sie beim Anlegen beachten sollten
Planen Sie die Falzkanten in Ihrem Layout mit ein und halten Sie wichtige Inhalte mindestens 5 mm davon entfernt. Bei Papieren ab 170 g rillen wir vor dem Falzen, damit der Farbauftrag an den Kanten nicht bricht. Eine Übersicht aller Varianten finden Sie in unserer Falzarten-Übersicht.